Ein Tag im Kinderspital – Eine Achterbahn an Gefühlen

Ein Gefühl gehört zu einem Augenblick. Ein Augenblick, der vorüber geht. Und so nie mehr wiederkehrt. Was bleibt, ist die Erinnerung. Letzten Donnerstag wurde mein 9jähriger Sohn zum ersten Mal in seinem Leben operiert. Es handelte sich dabei um einen unkomplizierten Eingriff, der ambulant durchgeführt werden konnte. Der Eingriff musste jedoch unter Narkose erfolgen. Es […]

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Geschirrspülerchaotentum oder Philosophische Betrachtung einer äusserst banalen Tätigkeit

Geschirrspüler einräumen mag ich überhaupt nicht. Und leider ist es ebenso unumgänglich – das vermaledeite Teil muss auch wieder ausgeräumt werden. Und bei einer fünfköpfigen Familie sogar zwei- bis drei Mal täglich. Beim Einräumen gehöre ich zur Gruppe der Superchaoten. Eigentlich glaube ich dieser Werbung, die einem weismachen will, dass die grosse Kaffeetasse selbst dann […]

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Alpamare zum Zweiten – Traum oder Albtraum?

Von Wasserrutschen, Sardinen, Weisswein und Scheidenpilz… Gestern war ich wieder einmal im „Alpamare“, einem Erlebnisbad am schönen Zürichsee. Nach gut eineinhalb Jahren wollte ich es nochmals wissen. Schliesslich sind Sommerferien und ich wollte keine Spassbremse sein. Und – oh Wunder – es war gut. Richtig gut. Ich hatte dieses Mal sogar richtig Spass. Drei Dinge […]

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Warum in die Ferne schweifen…

Das leere Word Dokument lacht mich an. Mitten ins Gesicht. Endlich kann ich wieder in die Tasten hauen. Obwohl die Ferien noch nicht vorbei sind, juckt es mich derart in den Fingerspitzen, dass ich es nicht lassen kann. In diesen drei Wochen selbstauferlegter Schreibabstinenz habe ich gemerkt, wie gerne ich schreibe. Wenn ich es nicht […]

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Gute Nacht, Elisabeth oder mein Weg der Versöhnung mit meiner Mutter

Im Mai 2014 habe ich meiner Mutter einen Brief geschrieben. Einen Brief, den ich ihr nie gegeben habe. Denn der Brief war für mich. Er gehörte mit zum Prozess, meine belastende Kindheit zu verarbeiten. Mich mit meiner psychisch kranken Mutter zu versöhnen. Das zumindest habe ich damals geglaubt. Ich befand mich zwar auf dem Weg, […]

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Schicksal eines Arschlochkindes – Spiel mit dem Feuer

Für alle, die wie ich daran zweifeln, dass Arschlochkinder (AK) an ihrem Schicksal selber Schuld sind, habe ich hier eine kleine Anekdote. Diese stützt meine Theorie, die besagt, dass hinter jedem AK Eltern stehen, die diesen Prozess eifrig fördern und unterstützen – die Arschlochkind-Eltern. Eine grauenhafte Spezies. Was die Erziehung ihrer Sprösslinge anbelangt sind sie […]

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Vom Leben und Leiden meines Vaters – Teil 3

1966 lernte mein Vater meine Mutter kennen. Im Jahre 1969 haben sie geheiratet. Jahrelang glaubte ich, dass die Beiden sich nur wegen ihrer Schwierigkeiten zusammen taten. Eine Art Zweckgemeinschaft im Sinne von „geteiltes Leid ist halbes Leid“. So war es aber nicht. Eher das Gegenteil war der Fall – statt halbes Leid wurde das Leid verdoppelt.  Zumindest […]

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Dilemma Präimplatationsdiagnostik (PID)…Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?

Präimplantationsdiagnostik…Das Wort ist für mich ein echter Zungenbrecher. Eine sprachliche Herausforderung. Und das Thema erst recht. Es sind vor allem Fragen zu Ethik und Moral, welche mich betreffend der PID zum Nachdenken anregen. Keine Angst, ich will nicht zurück ins Mittelalter und gegen die moderne Medizin habe ich auch nichts einzuwenden. Aber ich finde, bei […]

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Vom Leben und Leiden meines Vaters – Teil 2

Wie ging es nach dem Selbstmord meines Grossvaters weiter? Mein Vater war kein unbeschwertes und fröhliches Kind. Er war still und in sich gekehrt. Ein Einzelgänger, dem es schwer fiel, mit Anderen Freundschaften zu knüpfen. Sich auf andere Menschen einlassen, konnte er nur mit grosser Anstrengung und innerer Überwindung.  Nach der Ausbildung zur Sekretärin hat meine Grossmutter schnell […]

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Vom Leben und Leiden meines Vaters – Teil 1

Über das Schicksal meiner Mutter habe ich schon so einiges geschrieben. Es ist deshalb an der Zeit, auch einmal über meinen Vater zu berichten. Doch wo fange ich an? Mein Vater ist kein Mann der grossen Worte. Gefühle zu zeigen, fällt ihm schwer. Sehr schwer sogar. Der Vater meines Vaters hat sich 1940 das Leben […]

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