Schicksal eines Arschlochkindes – Spiel mit dem Feuer

Für alle, die wie ich daran zweifeln, dass Arschlochkinder (AK) an ihrem Schicksal selber Schuld sind, habe ich hier eine kleine Anekdote. Diese stützt meine Theorie, die besagt, dass hinter jedem AK Eltern stehen, die diesen Prozess eifrig fördern und unterstützen – die Arschlochkind-Eltern. Eine grauenhafte Spezies. Was die Erziehung ihrer Sprösslinge anbelangt sind sie leider total uneinsichtig und inkompetent. Sie sind ein Albtraum für viele Nicht-AK-Eltern, und ich wage zu behaupten, auch für viele Lehrer und Lehrerinnen. Ihr lieben AK-Eltern, ihr meint es bestimmt nicht böse, aber ihr tut euren Kindern wahrlich keinen Gefallen. Bitte glaubt mir das und nehmt es euch zu Herzen. Den Kindern zuliebe.

Es war einmal…

Im Kindergarten wird gebastelt. Eine Streichholzschachtel wird herzig verziert und darf dann mit nach Hause genommen werden. Die Lehrerin mahnt die Kinder, nicht zu zeuseln und die Streichholzschachtel den Eltern umgehend abzugeben. Alle machen das. Nur das AK nicht. Es glaubt nämlich, es besser zu wissen und zeuselt auf dem Heimweg und steckt ein T-Shirt in Brand. Natürlich ist es nicht sein eigenes T-Shirt, sondern eines, welches das AK auf dem Nachhauseweg gefunden hat. Warum soll es auf die doofe Kindergartenlehrerin hören? Es hat ja sowieso keine Konsequenzen, wenn es sich nicht an das Gesagte hält. Das AK muss es schliesslich wissen, denn so kennt es das auch von seinen Eltern. Die reden zwar viel, wenn der Tag lang ist, aber egal, was es auch anstellt, Schuld haben sowieso immer die Anderen.

Das T-Shirt brennt richtig toll. Eine Nachbarin eilt herbei und löscht den Brandherd. Spielverderberin. Schliesslich ist nebenan ein Gebüsch und es hat seit Tagen nicht geregnet. Die doofe Nachbarin spricht mit dem Kind. Es rennt schreiend zur Mutter nach Hause, die es tröstend in den Arm nimmt. Das arme AK hat sich beim Spielen mit dem selbst gelegten Feuer verbrannt. Die Nachbarin wartet, bis sich die Situation beruhigt. Vom brennenden T-Shirt bekommt die Mutter nichts mit – vorerst. Bis ihr die Nachbarin die verbrannten Reste vom T-Shirt überreicht. Vorsorglich hat das Kind die nun leere Streichholzschachtel im Briefkasten der Eltern versteckt. Doof nur, dass darauf sein Name steht.

Eine halbe Stunde später begutachtet die Nachbarin zusammen mit dem Kind und der Mutter den verursachten Schaden. Bisschen Bronx-Style. Sogar auf dem Betonboden sind die Brandspuren sichtbar. Mehr als die Hälfte des T-Shirts ist komplett verbrannt.

Und das AK? Hat natürlich überhaupt keine Ahnung, wer das gemacht haben könnte. Ganz unschuldiger Blick zur Mutter. Schulterzucken. Ein anderer Junge kommt dazu und sagt, dass er gesehen habe, dass besagtes AK das T-Shirt in Brand gesteckt hat. Blöd gelaufen für den kleinen Knirps. Denkt die Nachbarin. Jetzt wird wohl Tacheles geredet mit dem Kind. Aber sie irrt sich. Leider. Dumme Nachbarin.

Im Gespräch zwischen Mutter und Kind ist die Schuldige dann schnell gefunden. Ja, da hätte man auch selber drauf kommen können…Die Kindergärtnerin. Es grenzt schliesslich an Idiotie, wenn die Lehrperson mit fünf- bis sechsjährigen Kindern Streichholzschachteln verziert und die Streichhölzer drin lässt. Also das geht ja nun wohl gar nicht. Eine Zumutung. Wirklich. Die Nachbarin ist sich sicher, dass der nächste Morgen für die Kindergärtnerin besonders lustig startet. Mit einer Mutter, die sich lauthals beschwert. Dass die Brandreste samt Asche immer noch am selben Ort liegen wie am Vortag, ignoriert diese geflissentlich.

Arme Kindergärtnerin. Und armes AK. Ich wünsche mir für dich, dass deine Eltern bald ein Einsehen haben. Denn sie können nichts verlieren, aber in Zukunft alles gewinnen. Auch du.

Die Moral von der Geschicht? Sagt ihr es mir…Bin gespannt und freue mich auf Feedback und Meinungen.

Verfasst von

Ich stehe mitten im Leben und schreibe darüber. Über das Leben mit all seinen Facetten. Mal bunt, mal düster, mal witzig, mal ernst. So, wie das Leben eben ist. Immer in Bewegung. Sowohl privat (Mutter von drei Kindern 9, 10 & 12 Jahre alt) als auch beruflich interessiere ich mich für Psychologie - ich bin diplomierte Einzel-, Paar- und Familienberaterin. Schreiben ist nicht einfach ein Hobby - es ist Leidenschaft.

23 Kommentare zu „Schicksal eines Arschlochkindes – Spiel mit dem Feuer

  1. Oh… wie ich das kenne. Immer erst mal sind die anderen schuld und vor allem die Erzieherin. Dass ein Kind mit fünf sechs Jahren schon zuhause gelernt haben sollte, dass man nicht mit Feuer spielt und warum…. Nebensache….dass Kinder auch eigenverantwortlich handeln sollen (und eigentlich auch wollen) wohl auch. Besonders wenn es ausdrücklich nochmals thematisiert wird. Und Keine Konsequenzen für das Kind? Gut. Dann darf sich die Mutter sicher schon bald über die nächsten „Ausrutscher“ im Alleingang freuen…

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  2. Ja,ja, das kenne ich. Die Moral von der Geschichte ist, das diese Kinder mit allem was sie anstellen durchkommen und ihre Umwelt echt bis zum erbrechen nerven. Doch sie können noch nicht mal was dafür, denn die Übeltäter sind die Eltern, die keinen blassen Schimmer haben wie man ein Kind erzieht. Und so werden aus Arschlochkindern leider Arschlocherwachsene… und wieder Arschlocheltern…. gruselig

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  3. muahahhahaha!
    Sorry, ich weiß: Das ist nicht zum lachen. Aber was bleibt denn noch anderes übrig? Sonst würde man sich doch täglich und ständig ärgern. Ich stimme dir vollkommen zu und freue mich das noch jemand das Thema aufgreift, denn auch ich habe das schon getan….
    http://minimalistmuss.com/unbeliebt/
    Punkt drei. Auch wenn ich hier dem Arschlochkind einen anderen „Titel“ verpasst habe….
    Danke das du mich zum Schmunzeln gebracht hast 😉

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  4. Das stimmt. Wie sollen solche Kinder lernen, sich im Leben zurechtzufinden….wenn ihnen die Eltern nicht zeigen wie es geht und alles von ihnen fernhalten und immer alles für sie regeln….

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  5. Ich hoffe, ich mache mich nicht unbeliebt, aber ich finde auch, dass die Streichhölzer nicht in der Schachtel hätten bleiben sollen. Das kann wirklich gefährlich werden. Dem AK-Kind hätte ich als Mutter eins hinter die Löffel gegeben. Sorry, wenn ich mich gleich ein zweites Mal unbeliebt mache, aber wenn es um Schaden für sich oder andere ging, kannte ich bei meinen Kindern keine Gnade. Das mussten die lernen, und zwar mit Nachdruck, wenn es nötig war. Man würd sich ja ein Leben lang Vorwürfe machen, wenn mal wirklich etwas passiert.

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  6. Solche Eltern tun diesen Kindern wahrlich keinen Dienst und die Erzieher, Lehrer, Arbeitgeber kurz die Gesellschaft, darf das dann ausbügeln. Aus AK werden Erwachsene – einige entwickeln sich Gott sei Dank positiv und lernen Verantwortung zu tragen, andere werden zu AE – Arschloch Erwachsenen, die weitere AK in die Welt setzen und sich auch in Zukunft genau so verhalten….,

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  7. Liebe Madlaina, aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass auch die AK, welche keine AK-Erwachsenen werden, auf viele Schwierigkeiten in ihrem späteren Leben stossen. Die Kindheit ist nun mal eine sehr, sehr prägende Zeit – für alle Menschen.Herzlich, Franziska

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  8. Hallo Du. Du machst dich doch damit nicht unbeliebt – zumindest nicht bei mir. Jeder darf und soll zu seiner Meinung stehen. Ich finde auch, dass bei der Kindererziehung im Bereich, wo auch Andere durch das Verhalten meiner Kinder gefährdet werden, die Nulltoleranzgrenze gilt.

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  9. Das mag ja alles stimmen, was hier kommentiert wurde. Ich wundere mich allerdings, dass nur in einem Kommentar davon die Rede ist, dass in den Streichholzschachteln keine Streichhölzer sein dürften.
    Für mich gilt auch da: Keine Toleranz für die Erzieherinnen des Kindergartens!

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  10. Ich finde, darüber könnte man streiten. Grundsätzlich denke ich, dass ein Kindergartenkind in der Lage ist, den kurzen Heimweg zu schaffen, ohne gleich in Versuchung zu geraten, die Streichhölzer alleine zu benutzen. Herzlich, Franziska

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  11. Von einer Erzieherin erwarte ich, dass sie die Kinder – und auch ein solches AK – so gut einschätzen kann, dass sie dieses Risiko nicht eingeht. Zumal sie das Risiko kennt, sonst hätte sich ja nicht eigens darauf hingewiesen.
    Wenn es also so passiert ist, ist die Erzieherin mitschuld.
    Und wenn es nur eine erfundene Geschichte ist, ist es die falsche Geschichte zu einem richtigen Problem.

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  12. Es ist keine erfundene Geschichte. Wie gesagt, ich sehe das Ganze scheinbar etwas anders als du. Und ja, hoffentlich macht sie die Kinder auf mögliche Gefahren aufmerksam. Das ist doch wohl das Mindeste.

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