R.I.P McDreamy

Liebe Storyteller von Grey’s Anatomy

Mit aller Kraft kämpfe ich dagegen an, dass der Montag ein Arschlochtag ist. Darüber schreibe ich sogar Texte in meinem Blog. Und was macht ihr? Ihr lasst Dr. Derek Sheperd sterben. Dr. McDreamy himself. Und das an einem Montagabend. Ich sage euch, das ist wahrlich unfair. Unfair und grauenhaft. Mein Herz blutet wegen dieser Tragödie. Wie soll ich je wieder in der Lage sein, den Montag zu mögen? Jetzt, da er McDreamys Todestag ist.

Und die Art und Weise wie er gestorben ist. Ein hirntoter Neurochirug – wie originell. Also bitte. Da steht wohl jemand von eurem Team auf die sogenannte Ironie des Schickals. Immerhin starb er als Held. Das muss ich euch zugute halten.

Stellt euch mal das Meer an Tränen vor? Habt ihr euch einmal darüber Gedanken gemacht? Abertausende von gebrochenen Herzen. Weltweite Verzweiflung. Wie soll es bloss weiter gehen, frage ich mich da.

Wartet rasch – ich muss schnell ein Taschentuch holen und nochmals meine Nase schneuzen.

Wessen Idee das auch immer war – ihr solltet den Mann oder die Frau mit sofortiger Wirkung entlassen. Adieu, Tschüss und auf Nimmerwiedersehen.

Selbst wenn ich es je wieder schaffe sollte, dem Montag positiv in die Augen zu schauen, es ist von nun an nicht mehr dasselbe. Grey’s Anatomy ohne McDreamy. Halloooo? Klingelt da was?

Das ist wie Salat ohne Sauce. Oder Zähneputzen ohne Zahnpasta. Oder eine leere Packung Schokolade. Das macht keine Freude. Ist unbefriedigend. Sinnentleert. Schreibt euch das mit grossen Lettern hinter die Ohren.

Lasst euch bitte etwas einfallen. Auferstehung wäre eine Möglichkeit. Oder noch besser, Brat Pitt. Ja, Brad Pitt wäre akzeptabel. Falls das nicht klappt, wäre ich auch mit Johnny Depp in der Besetzung sehr glücklich. Alles ist besser, als diese Leere, die es seit gestern zu füllen gilt.

Sonst bin ich in Zukunft am Montag gezwungen, die neue Staffel des Schweizer Bachelors anzuschauen. Auch ein Drama. Drama und Komödie in einem. Wäre eine Alternative. Aber eben. Eine leere Schokoladenpackung hilft auch nicht gegen Frust.

Egal was, tut etwas. Bitte.

Eure (bisher) treue Zuschauerin

Franziska (tief erschüttert)

 

 

 

 

Verfasst von

Ich stehe mitten im Leben und schreibe darüber. Über das Leben mit all seinen Facetten. Mal bunt, mal düster, mal witzig, mal ernst. So, wie das Leben eben ist. Immer in Bewegung. Sowohl privat (Mutter von drei Kindern 9, 10 & 12 Jahre alt) als auch beruflich interessiere ich mich für Psychologie - ich bin diplomierte Einzel-, Paar- und Familienberaterin. Schreiben ist nicht einfach ein Hobby - es ist Leidenschaft.

2 Kommentare zu „R.I.P McDreamy

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