Worte des Grauens – Bad Hair Day

 

Ein schlechter Haartag pro Monat wäre ja noch ganz okay. Aber gleich drei bis fünf? Das ist eine Zumutung. Und gemein. Richtig gemein. Von wegen ich hab die Haare schön…Schliesslich gilt volles und gesund glänzendes Haar als Inbegriff von Weiblichkeit, Schönheit und Vitalität.

Und wer ist Schuld? Genau, die verdammten Hormone. Sie sind dafür zuständig, dass sich die meisten Frauen einmal pro Monat fett, hässlich oder sonst irgendwie komisch fühlen. Und diese Hormone sind dafür verantwortlich, dass die Haare ganz oft ein Eigenleben entwickeln. Ein Bad Hair Day kann einem den ganzen Tag vermiesen.

Männer „leiden“ übrigens auch an den sogenannten Bad Hair Days. Solche schlechten Haartage haben sogar Einfluss auf unser Selbstwertgefühl und das allgemeine Wohlbefinden. Sie erhöhen den Level an Selbstzweifeln und persönlicher Kritik sowie Leistungsfähigkeit. Die Sache mit dem Selbstwertgefühl kann ich durchaus bestätigen.

Egal, wie sehr man sich Mühe gibt, die Haare sind an diesen Tagen schwer in den Griff zu kriegen. Es scheint so, als hätten sie ein Eigenleben. Sie machen einfach nicht das, was sie sollen. Sie sind störrische, kaum zu bändigende, kleine Biester und treiben einem an der Rand der Verzweiflung.

Mit meinen kurzen Haaren kann ich weder einen Pferdeschwanz noch eine tolle Flechtfrisur machen. Im Winter schafft die Mütze Abhilfe. Aber jetzt, im Frühling? Da ist guter Rat teuer. Eine wirklich haarige Angelegenheit. Ich sehe nur eine Lösung -Haare wachsen lassen. Dafür brauche ich allerdings noch eine grosse Portion Geduld. Gut Ding hat nun mal lange Weil, oder so.

Wenn ich es mir so recht überlege und daran denke, dass in ungefähr zehn Jahren vielleicht einzelne, dicke und dunkle Härchen an krass unerwünschten Stellen (im Gesicht) ein Problem werden könnten, dann bevorzuge ich doch noch die „klassische“ Variante der schlechten Haartage. Und ihr so? Kennt ihr sie auch, die fiesen Tage, wo die Haare einfach nicht so wollen, wie ihr wollt?

Haarige Grüsse

Eure Franziska

 

Bildquelle: http://www.pixabay.com

 

 

 

 

 

 

 

Verfasst von

Ich stehe mitten im Leben und schreibe darüber. Über das Leben mit all seinen Facetten. Mal bunt, mal düster, mal witzig, mal ernst. So, wie das Leben eben ist. Immer in Bewegung. Sowohl privat (Mutter von drei Kindern 9, 10 & 12 Jahre alt) als auch beruflich interessiere ich mich für Psychologie - ich bin diplomierte Einzel-, Paar- und Familienberaterin. Schreiben ist nicht einfach ein Hobby - es ist Leidenschaft.

Ein Kommentar zu „Worte des Grauens – Bad Hair Day

  1. Ein Thema, um ehrlich zu sein, kann ich da gar nicht recht mitreden. Bad Hair Day ist bei mir im Grunde immer. Die sind einfach so wie sie sind, und „berufsbedingt“, kommt es auf die Haare auch nicht mehr an. Wenn sie mal zu extrem sind, einfach ein Tuch um den Kopf (nicht wie bei Omi einst damals 😉 ) oder ein, zwei… Haarspangen.
    Ich lass mir doch von Hormonen und Haaren nicht den Tag vermissen… 🙂 (auch wenn die manchmal sehr überzeugend sein können die Hormone…)

    Ich glaube Männer haben viel öfter als sie selbst glauben einen Bad Hair Day… und dann nicht nur auf dem Kopf sondern fast auch drinnen und auf den Zähnen…
    … die reden vielleicht nur weniger drüber 😀 Wer weiß, wer weiß…

    Option Haare wachsen lassen, klingt gut. Ich kenne da aber so eine kritische Länge bei mir, irgendwann gehen mir die Zotteln so auf die Nerven, da müssen sie wieder runter. Ich drück dir die Daumen für ganz viel Geduld.

    Wie wäre es mit Haarverlängerungen, oder irgendwie Haarteile, da kannst du dann es dann auf die fremden (Ersatzhaare)Bad Hairs schieben und es hat weniger mit dir zu tun… und alles ist gut. 😉

    Liebe Grüße

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