Glücksmomente

Für viele stehen die zwei besten Tage der Woche vor der Tür. Hallo und herzlich Willkommen, liebes Wochenende. Unabhängig davon und egal an welchem Tag es passiert – es gibt Momente, die mich unglaublich glücklich machen, ohne dass ich dafür Geld in die Hand zu nehmen brauche oder mich all zu sehr anstrengen muss. Kostenlose Geschenke des Lebens.

So eine Liste habe ich schon einmal erstellt. Ich habe die Liste ergänzt, gewisse Punkte stehen gelassen, andere wiederum aus der Liste gestrichen.

– Der allmorgendliche Blick in den Spiegel
Keine verquollen Augen? Super. Keine Tränensäcke? Super. Keine neuen Falten? Noch besser. Eine Frisur wie Pumuckl? Egal.

– Sonnenschein
Noch im Halbschlaf schaue ich zum Fenster hinaus und die Sonne lacht mir ins Gesicht.

– Abkühlung
Sommer – es ist heiss, furchtbar heiss. Unangenehm kleben die Kleider am ganzen Körper. Am liebsten möchte man sie sich vom Leib reissen. In einem solchen Moment ist der Sprung ins kalte Nass einfach nur göttlich und herrlich erfrischend.

– Aufs Klo gehen
Wer kennt es nicht? Jeder von uns musste irgendwann gaaaaaaaaaaanz dringend aufs Klo. Pipi machen oder anderes. Und keine Toilette weit und breit…Horror. Die Blase kurz vorm Platzen. Es rumpelt im Bauch. Alarmstufe rot und bitte einfach nicht lachen oder niesen, sonst passiert ein Unglück… Und dann, die Erlösung, wenn man sich endlich erleichtern kann. Eine Wohltat.

– Lachen
Wenn mir jemand einen guten Witz erzählt und ich herzhaft lachen muss. Vor allem mag ich Witze, die abstrakt sind. Zum Beispiel dieser (erfunden von meiner Tochter, 11 Jahre alt): Zwei Arschlöcher treffen sich. Sagt das eine Arschloch zum Anderen: „Hey, Du, ich bin ein Arschloch“. Das Andere antwortet: „Ich auch.“ Wobei dieses Beispiel ist wohl eher ein Anti-Witz. Ich fand ihn trotzdem sehr lustig, als sie ihn mir erzählt hat.

– Schmerz lass nach
Der Kopf hämmert, der Schädel brummt. Kopfschmerzen sind furchtbar. Noch schlimmer ist Migräne. Wer’s kennt, der weiss es. Man könnte dankend darauf verzichten. Irgendwann, egal wie stark die Kopfschmerzen sind, lässt der Schmerz nach. Er wird allmählich weniger und verschwindet irgendwann ganz. Dieses Gefühl, wenn ich realisiere, dass der Schmerz nachlässt, empfinde ich als absolut befreiend. Eine Empfindung, wie wenn ich neu geboren werden würde.

– Verloren geglaubte Schlüssel finden
Kürzlich habe ich ein Möbel von der Wand weggerückt und fand dahinter einen Schlüssel, den ich zuvor stundenlang gesucht habe. Ein super Gefühl.

– Pflanzen
Ich bin nicht gerade mit einem grünen Daumen gesegnet. Umso mehr freut es mich, wenn die Pflanzen ohne mein Dazutun im Frühling wieder Blüten tragen

– Ein gelungenes Foto
Ich bin nicht sonderlich fotogen. Aber ich habe seit kurzem eine tolle Frisur. Schiesst jemand ein gutes Bild von mir, eines, auf dem meine neue Frisur gut zur Geltung kommt, dann macht mich das froh. Ja, ich bin manchmal einfach gestrickt, ich weiss. Macht aber nichts.

– Umarmung
Eine herzliche Umarmung. Oder wenn meine Kinder mich ganz fest umarmen und nicht mehr loslassen möchten. Ein Hoch auf „Hugs for free“. Das finde ich so ganz nebenbei eine ganz bezaubernde Idee.

– Wespen
Ich habe eine Heidenangst vor Wespen. Doch gerade im Spätsommer lässt es sich kaum vermeiden, dass das eine oder andere Tierchen sich ebenfalls gerne zu uns an den Tisch gesellen möchte. Wenn ich sie erfolgreich vertreiben kann, weicht die Panik und ich kann mich wieder spürbar entspannen.

– Schlafen
Ich finde es immer ganz wunderbar, wenn meine Kinder müde und zufrieden im Bett liegen. Endlich Feierabend nach einem langen Tag. Yes! Ebenfalls eine Wohltat ist es, wenn man dann selbst irgendwann sein müdes Haupt auf ein weiches Kissen bettet und sich unter die Bettdecke kuscheln kann.

– Unerwartet kinderfreier Nachmittag
Heute hat eine ganz liebe Nachbarin von mir meine beiden Jungs zum Skaterpark mitgenommen. Meine Grosse besucht einen Tischtenniskurs, so dass ich ganz alleine Zuhause bin. Ich schätze solche spontanen Momente der Stille und Ruhe ungemein.

Und zu guter Letzt, noch der Punkt mit den Skischuhen.

– Skischuhe ausziehen
Nach einem langen Tag auf den Skiern ist es für mich ein unglaublich befreiendes Gefühl, endlich die Skischuhe von den Füssen streifen zu können. Ein kurzer Moment des Glücks. Es fühlt sich dann so an, wie wenn ich gleich los fliegen könnte. Frei wie ein Vogel.

Was macht Euch glücklich?

Verfasst von

Ich stehe mitten im Leben und schreibe darüber. Über das Leben mit all seinen Facetten. Mal bunt, mal düster, mal witzig, mal ernst. So, wie das Leben eben ist. Immer in Bewegung. Sowohl privat (Mutter von drei Kindern 9, 10 & 12 Jahre alt) als auch beruflich interessiere ich mich für Psychologie - ich bin diplomierte Einzel-, Paar- und Familienberaterin. Schreiben ist nicht einfach ein Hobby - es ist Leidenschaft.

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